La bande dessinée – franko-belgische Comics und mehr Comics, BD, Graphic Novels oder Mangas – es lebe die Neunte Kunst!

5. September 2015

Les Notes de Boulet feat. Lolita

Filed under: Neuigkeiten — Schlagwörter: , — Bruno @ 07:34

    Boulet Notes 10Boulet lockt mit einem Cover-Entwurf für den 10. Band seiner „Notes“-Reihe, der aber erst im Januar 2016 erscheinen wird.
    Seine „Notes“ nehmen schon jetzt viel Regalplatz bei mir ein, aber meinetwegen darf er weiterhin jährlich einen neuen veröffentlichen. In den Kommentaren zu seiner Ankündigung des 10. Bandes erklärt er jedoch, dass er auf seinem Blog (bouletcorp.com) weiterhin nur gelegentlich etwas Neues veröffentlichen wird, um nicht den Spaß daran zu verlieren. Somit ist sein Vorrat an Blog-Comics langsam aufgebraucht und nach den 10. Notes werden wir wohl etwas länger auf den 11. Band warten müssen.

    Bei der Gelegenheit habe ich auch erfahren, wer das Mädchen auf diesem Cover ist (und sie tauchte auch schon auf anderen Notes-Covern auf). Sie dreht dem Betrachter jedoch immer den Rücken zu.
    Es handelt sich um Lolita Séchan, die von ihrem Vater viel besungene Tochter von Renaud. Sie ist selbst Autorin von Kinderbüchern (3 Titel habe ich auf der Fnac-Seite entdeckt) und Comic-Szenarios – und Boulet ist mit ihr befreundet!
    Veinard! Glückspilz, elender!

    Apropos gelegentliche Blog-Beiträge:
    Habt ihr schon Boulets überzeugende „Diskussion“ mit Georges Brassens gesehen? Boulet nimmt hier auf Brassens‘ Lied „Le Grand Pan“ Bezug (fr / en) und zeigt den Himmel, wie er ihn sieht und verteidigt die Wissenschaften gegenüber dem Vorwurf, die Poesie auf dem Gewissen zu haben.
    Seinen liebevollen Animationen, die er hier auf einer meterlangen Seite ausrollt, kann man zumindest nicht absprechen, poetisch zu sein.

    31. Januar 2015

    Festival d’Angoulême vergibt neuen Preis im Namen von Charlie Hebdo

    Filed under: Neuigkeiten — Schlagwörter: , , — Bruno @ 08:52

      fauve-charlie-colStatt – wie es ebenfalls bereits im Gespräch war – dem Magazin Charlie Hebdo den Grand Prix des Festivals zu verleihen, hat man sich entschieden, einen neuen Preis auszuschreiben, einen Preis der freien Meinungsäußerung. Dieser Preis soll auch in Zukunft Teil des Festivals werden und so auf Dauer an die Opfer des Attentats vom 7. Januar erinnern und Zeichner und ihre Werke auszeichnen, die ebenso unbeirrbar ihre Gedanken und Meinungen äußern wie die Charlie Hebdo-Zeichner Cabu, Wolinski, Charb, Tignous und Honoré.

      Weitere Informationen zu dem neuen Preis auf der offiziellen Seite des Festivals:
      http://www.bdangouleme.com/655,le-42e-festival-d-angouleme-et-charlie-hebdo

      Der „Prix de la liberté d’expression“ wurde auf dem Comic-Festival, das in diesen Tagen zum 42. Mal in Angoulême stattfindet, dem Zeichner und Comic-Verleger Jean-Christophe Menu überreicht, der die Überlebenden der Charlie Hebdo-Redaktion vertrat. Diese hatten nicht erscheinen wollen. Er hat das Magazin aber würdig vertreten und kein Blatt vor den Mund genommen. Bei der Preisverleihung am vergangenen Donnerstagabend in Angoulême sprach er zunächst leidenschaftlich über die Solidaritätsbekundungen mit Charlie Hebdo: „Je suis Charlie, das heißt eben nicht, die Glocken von Notre-Dame läuten zu lassen und diejenigen zu Nationalhelden zu erklären, die auf die Macht in allen ihren Formen immer nur geschissen haben.
      Weiter hat Jean-Christophe Menu den (anwesenden) Bürgermeister der Stadt aufs Korn genommen, da dieser vor ein paar Wochen Absperrgitter um öffentliche Bänke hatte errichten lassen, um Obdachlose zu vertreiben: „Charlie lacht, wenn der Bürgermeister von Angoulême Zookäfige um öffentliche Bänke setzen lässt. Je suis Charlie ist kein Slogan, Charlie sagt dem Bürgermeister, dass er ein ‚con‚ (Idiot o.ä.) ist – das richte ich hiermit aus„.

      (Zitiert und übersetzt nach dem Bericht im Figaro, www.lefigaro.fr und dem von Le Monde, www.lemonde.fr)

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